
Yoga in der Komplementärmedizin
Yoga für Krebspatienten ist ein evidenzbasiertes und empfohlenes Begleitverfahren in der Komplementärmedizin.
Es lindert nachweislich zahlreiche physische und psychische Nebenwirkungen von Erkrankung und Therapie und unterstützt Patientinnen und Patienten in verschiedenen Therapiephasen dabei, Kraft und mentale Stabilität zurückzugewinnen.
Yoga kann Schmerzen lindern, das Immunsystem unterstützen, den Lymphfluss und Bewegungsumfang verbessern sowie Schlafqualität und allgemeines Wohlbefinden steigern. Es fördert Kraft, Energie, Verdauung, Durchblutung, Gelenkgesundheit, Atemfunktion und die endokrine Balance. Psychisch trägt Yoga zur Reduktion von Angst und Stress bei und stärkt das Gefühl von innerer Balance und Erdung.
Studien und Leitlinien
Bereits im Jahr 2014 wurde die erste Studie zur Wirkung von Yoga bei Krebs auf dem ASCO Kongress (American Society of Clinical Oncology) vorgestellt.
In der S3-Leitlinie (erste deutsche Leitlinie) wird Yoga ausdrücklich als komplementärmedizinisches Verfahren empfohlen zur
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Linderung des Fatigue-Syndroms
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Reduktion von Ängsten
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Reduktion von Depressionssymptomen
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Senkung von Entzündungsparametern
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Steigerung der Lebensqualität
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Verbesserung der Schlafqualität
Link zu S3-Leitlinie (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) , der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe)
Link zur AGO Leitlinie (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie)
Link zur DGYD (Deutsche Gesellschaft für Yoga in der integrativen Onkologie e.V.)
Quelle: Yoga & Krebs
